Diese Erklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten wir bei der Nutzung von Werkerly verarbeiten, auf welcher Rechtsgrundlage das geschieht und welche Rechte Sie haben.
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die unter Ziffer 2 lit. a beschriebenen Verarbeitungen ist:
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da die Voraussetzungen des § 38 BDSG nicht vorliegen. Anfragen zum Datenschutz richten Sie bitte an die oben genannte E-Mail-Adresse.
Vollständige Anbieterangaben im ImpressumWerkerly ist eine Software für Handwerksbetriebe. Deshalb verarbeiten wir personenbezogene Daten in zwei rechtlich unterschiedlichen Rollen. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, an wen Sie sich mit Ihren Rechten wenden.
Wenn Sie Beschäftigter eines Handwerksbetriebs sind, der Werkerly einsetzt: Verantwortlich für Ihre Daten ist Ihr Arbeitgeber. Richten Sie Auskunfts-, Berichtigungs- oder Löschverlangen bitte zuerst an ihn. Wir unterstützen ihn bei der Erfüllung dieser Pflichten und leiten Anfragen, die uns direkt erreichen, an ihn weiter.
Standortdaten werden ausschließlich dann erhoben, wenn die betroffene Person zuvor ausdrücklich und freiwillig eingewilligt hat. Zusätzlich muss der Betrieb die Funktion aktiviert haben. Ohne beides findet keinerlei Standorterhebung statt – die Funktion bleibt vollständig deaktiviert.
Erfasst wird ausschließlich der Standort zum Zeitpunkt einer einzelnen Zeitbuchung, um die Buchung einer Baustelle zuordnen zu können. Eine kontinuierliche Verfolgung im Hintergrund, eine Bewegungsaufzeichnung oder eine Verhaltens- und Leistungskontrolle findet ausdrücklich nicht statt.
Die so erfassten Punkte können der Betriebsleitung (Inhaber und Meister) innerhalb desselben Betriebs auf einer Karte angezeigt werden, um den Einsatz zu koordinieren. Dargestellt werden ausschließlich die einzelnen Buchungspunkte – keine Wege zwischen ihnen, keine Position außerhalb einer Buchung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne gültige Einwilligung erscheinen nicht auf dieser Karte.
Die Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden – in der App unter „Einstellungen → Profil & Sicherheit" oder auf Betriebssystemebene. Nach einem Widerruf werden keine neuen Standorte erfasst, und bereits erfasste Punkte werden nicht mehr auf der Karte angezeigt. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Setzt ein Betrieb einen Betriebsrat ein, unterliegt die Nutzung dieser Funktion der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Die Verantwortung hierfür liegt beim jeweiligen Betrieb als Arbeitgeber.
Für Push-Benachrichtigungen (z. B. neue Tageszettel, Rückmeldungen, Urlaubsentscheidungen) nutzen wir Firebase Cloud Messaging. Dabei wird Ihrem Gerät ein Token zugewiesen, das wir speichern, um Nachrichten zustellen zu können.
Die Zustellung erfolgt nur nach Ihrer Freigabe auf Betriebssystemebene. Sie können die Benachrichtigungen jederzeit in den Systemeinstellungen Ihres Geräts deaktivieren; das Token wird dann nicht weiter genutzt.
Belege, Rechnungen und Lieferscheine können Sie fotografieren oder hochladen. Werkerly liest die enthaltenen Angaben – Datum, Betrag, Steuersatz, Lieferant, Positionen – dann automatisch aus, damit Sie sie nicht abtippen müssen. Die Erkennung startet nur, wenn Sie sie im jeweiligen Vorgang auslösen.
In der App auf iPhone und Android wird der Text zunächst unmittelbar auf Ihrem Gerät erkannt; in diesem Fall verlässt das Dokument Ihr Gerät für die Erkennung nicht. Reicht das nicht aus – etwa bei PDF-Dateien, mehrseitigen Rechnungen, Lieferscheinen oder schlechter Bildqualität – und im Browser stets, übermitteln wir das Dokument zur maschinellen Auswertung an Anthropic Ireland, Limited (Irland).
Übermittelt wird dabei ausschließlich das Dokument selbst, so wie Sie es aufgenommen oder hochgeladen haben. Es kann Namen, Anschriften, Beträge und Bestellangaben enthalten. Der Aufruf erfolgt von unserem Server aus – Ihre IP-Adresse und Ihre Kontodaten werden nicht mitübermittelt, ein Zugriff auf Ihren übrigen Datenbestand findet nicht statt.
Die übermittelten Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Der Dienstleister speichert sie für bis zu 30 Tage, um Missbrauch zu erkennen, und löscht sie anschließend. Die Auswertung kann dabei durch verbundene Unternehmen in den Vereinigten Staaten erfolgen; die Voraussetzungen einer solchen Übermittlung beschreibt Ziffer 9.
Das Ergebnis ist ein Vorschlag: Er wird Ihnen zur Prüfung angezeigt und erst nach Ihrer Bestätigung gespeichert. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO ist damit nicht verbunden (siehe Ziffer 13).
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Soweit dabei Daten Ihres Betriebs betroffen sind, handeln wir weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter (Ziffer 2 lit. b).
Wir geben personenbezogene Daten nur weiter, soweit dies zur Leistungserbringung erforderlich ist oder eine rechtliche Pflicht besteht. Mit allen nachstehenden Dienstleistern bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
Zusätzlich kann ein Betrieb eine Schnittstelle zu seiner eigenen Buchhaltungssoftware einrichten – derzeit zu Lexware Office (Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Deutschland) oder sevDesk (sevDesk GmbH, Deutschland). Diese Schnittstellen sind standardmäßig deaktiviert. Sie werden erst wirksam, wenn der Betrieb dort einen eigenen Zugang einrichtet, den Zugangsschlüssel in Werkerly hinterlegt und den Abgleich auslöst; übermittelt werden dann Kunden-, Angebots- und Rechnungsdaten dieses Betriebs. Die Auswahl des Anbieters und der Vertrag mit ihm liegen beim Betrieb – wir übermitteln lediglich auf seine Veranlassung hin. Für die Verarbeitung beim jeweiligen Anbieter gilt dessen Datenschutzerklärung.
Einzelne der oben genannten Dienstleister haben ihren Sitz in den Vereinigten Staaten oder setzen dort ansässige Unternehmen ein. Soweit dabei personenbezogene Daten in ein Drittland übermittelt werden, geschieht dies auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission (EU-US Data Privacy Framework) oder auf Grundlage der Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO nebst ergänzender Schutzmaßnahmen.
Die inhaltliche Datenhaltung von Werkerly selbst findet ausschließlich innerhalb der Europäischen Union statt.
Sie haben uns gegenüber die folgenden Rechte hinsichtlich Ihrer personenbezogenen Daten:
Unabhängig davon steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO). Die für uns zuständige Behörde ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 27, 91522 Ansbach.
Beachten Sie bitte Ziffer 2: Betreffen Ihre Daten die Nutzung durch Ihren Arbeitgeber, ist dieser Ihr Ansprechpartner.
Die Übertragung erfolgt ausschließlich verschlüsselt über TLS. Passwörter werden nie im Klartext gespeichert. Die Daten der einzelnen Betriebe sind auf Datenbankebene durch zeilenbasierte Sicherheitsregeln (Row Level Security) strikt voneinander getrennt, sodass ein Betrieb ausschließlich auf seine eigenen Daten zugreifen kann.
Der Zugriff durch uns ist auf das für Betrieb und Support unbedingt erforderliche Maß beschränkt.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Es erfolgt insbesondere keine automatisierte Bewertung der Leistung oder des Verhaltens von Beschäftigten.
Solange Werkerly noch nicht öffentlich verfügbar ist, können Sie sich auf unserer Website benachrichtigen lassen, sobald es losgeht. Dafür verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse sowie – soweit Sie sie freiwillig angeben – Ihren Namen und Ihr Gewerk.
Wir verwenden das sogenannte Double-Opt-in-Verfahren: Nach Ihrer Eintragung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn Sie ihn anklicken, nehmen wir Sie in die Liste auf. Bis dahin erhalten Sie von uns keine weitere Nachricht; ein unbestätigter Eintrag wird nicht für den Versand genutzt.
Zum Nachweis Ihrer Einwilligung speichern wir zusätzlich Zeitpunkt und IP-Adresse der Eintragung sowie der Bestätigung, außerdem die Seite, von der aus Sie sich eingetragen haben. Ohne diese Angaben könnten wir im Streitfall nicht belegen, dass die Einwilligung tatsächlich von Ihnen stammt.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG) für den Versand und unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit dieser Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) für die Protokolldaten.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen – über den Abmeldelink in jeder Nachricht oder formlos an die unter Ziffer 1 genannte Adresse. Wir löschen Ihren Eintrag dann, spätestens jedoch, sobald die Benachrichtigung zum Start versandt wurde und die Liste ihren Zweck erfüllt hat.
Für den Versand dieser Nachrichten setzen wir denselben E-Mail-Dienstleister ein wie für die übrigen Systemnachrichten (siehe Ziffer 8).
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, sobald sich die Verarbeitung ändert – etwa bei neuen Funktionen oder Dienstleistern. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung, erkennbar am oben genannten Stand.
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